Spezielle Messaufgaben benötigen individuelle Problemlösungen. Hierzu gehören der Schutz gegen aggressive Umgebungsbedingungen, die Messung auf engstem Raum oder die Messung an nicht alltäglichen Sonderprodukten. Ihre spezielle Messaufgabe können wir vieleicht auch mit einer Sonderanfertigung lösen.


Eine unserer speziellen Lösungen ist das:

IMP-TENS Messsystem zum Vergleichen von Zugkräften


Das IMP-TENS- System ist mobiles Mess- und Analyseprogramm zum Vergleichen
von Faden- oder Drahtzugkräften in rotierenden Systemen.

Eine neuartige Messmethode, erlaubt erstmalig die Zugkraftmessung und Überwachung
aller Fäden /Drähte an Flecht- und Verseilmaschinen, unter Benutzung
eines einzigen Messwertaufnehmers.

Die Zugkraft jedes einzelne Faden oder Drahtes, wird während einer Maschinenrotation
gemessen und angezeigt.

Der einfache Einbau erlaubt kurze Umbauzeiten.
Das System arbeitet PC - unterstützt.

So läst sich die Qualität einer Verseilung durch Überwachung der
gleichmäßigen Zugkraft aller Drähte sicherstellen.

In übersichtlichen Bildschirm- und Druckgrafiken werden die
Messungen auf einem Monitor dargestellt.
Die Messwerte werden sowohl als Zahlenwerte als auch grafisch zur Verfügung gestellt.

 

Prinzip der Zugkraftmessung
mit dem IMP- TENS System


Die Zugkraftmessung basiert auf definierter Auslenkung des zu messenden Materials aus seiner geraden Laufrichtung.
Die Kraft, die für diese Auslenkung aufgebracht wird, wird gemessen. Um nun eine Aussage über die Zugkraft des Materials machen zu können, muss noch der Auslenkungswinkel bekannt sein.
Dieses Prinzip wird allgemein auch 3-Rollen-System genannt.
Es ist Grundlage vieler Zugkraftmesssysteme. Nach dieser Methode läst sich auch die Zugkraft der Drähte einer
rotierenden Verseilmaschine, durch einen außen!!! angebrachten, feststehenden Kraft- Messwertaufnehmer, messen. Durch die Rotation der Maschine gelangt jeder Draht an den Kraft-Messwertaufnehmer. Dieser lenkt den Draht geringfügig aus seiner Geraden aus.
Für eine genaue Messung reicht eine Auslenkung von etwa 5°.
Das entspricht einem Umschlingungswinkel um den
Messwertaufnehmer von 10°.

Erreicht ein Draht den Messwertaufnehmer, so läuft er auf einer Rampe zur Messspitze hinauf. Am höchsten Punkt der Rampe also auf der Messkufe, ist ein definierter Umschlingungswinkel vorhanden. Hier erreicht die Kraft, die auf die Messspitze wirkt, ihr Maximum. Das angeschlossene Auswertegerät erkennt diesen Kraftimpuls als Messwert

Die mechanische Beanspruchung der Drähte ist während dieses Vorganges äußerst gering.
Außerdem ist die Berührungszeit mit dem Messfühler sehr kurz (Größenordnung Millisekunden),

so dass Beschädigungen der Drähte nahezu ausgeschlossen werden können.
Berührungslos arbeitende Näherungsschalter erfassen die Umdrehung der Maschine und identifizieren die einzelnen
Drähte.

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Hier einige weitere Beispiele:
nur 2 Rollen   2R 80    
  Zugkraftmessung an Kabeln auf engstem Raum mit nur 2 Laufrollen
  Messbereiche:
von 0-100N und von 0-2000N

Mit eingebautem Messverstärker

Einstellung von Nullpunkt
( Tarierung ) und Verstärkung
( Kalibrierung )

säurefest   M 1330-sf    
 

Säurefester Fadenspannungs-
Messwertaufnehmer.

 

Messbereiche:
0-50cN, 0-100cN, 0-200cN, 0-300cN

Mit eingebautem Messverstärker


fliehkraftkompensiert   CF-COMP    
  Fliehkraft- und Messrollen-Gewichts- kompensierter Radialkraft- und Zugkraft Messwertaufnehmer.    

Laufrolle integriert   M 1111    
  Der Messwertaufnehmer ist in ein Wälzlager integriert. Auf diesem Wälzlager können Laufrollen oder Walzen befestigt werden. Zur individuellen Messung auf engstem Raum können mehrere Messwert-Aufnehmer nebeneinander auf einer Achse gestapelt werden. Stapelabstand min. 22 mm. Zugkraftmessungen können an stehenden und laufenden Materialien durchgeführt werden.   Nennlasten: 50-300N
Messbereiche:
von 0-25 N und von 0-6kN